Definition Akupunktur (Akidopeirastik):
Teilgebiet der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). Rund 4000 Jahre altes, aus China stammendes Heilverfahren, bei dem durch Einstechen von Gold-, Silber- oder Stahlnadeln in bestimmte Körperpunkte Erkrankungen verschiedener Organe und Funktionssysteme behandelt werden. In 14 Meridianen fließt die Lebensenergie "Qi", die an mehr als 360 empirisch festgelegten Punkten durch Einstechen beeinflusst werden kann. Dadurch soll das gestörte Energiegleichgewicht der Gegensatzpaare Yin und Yang (gleichbedeutend mit der Krankheit) und der freie Fluss des "Qi" wiederhergestellt werden.
Die Kenntnisse der Akupunktur habe ich durch das Diplom A der Deutschen Ärztegesellschaft für Akupunktur e.V. (DÄGfA) erworben. Vertiefend kamen zwei Hospitationen in China hinzu. Eine Akupunktur-Behandlung kann z.B. hilfreich bei verschiedenen Schmerzzuständen sein. Bei chronischen Kopfschmerzen, Migräne, chronischen Gelenk- oder Rückenschmerzen können Stärke und Dauer der Schmerzen durch Akupunktur verringert werden. In vielen Fällen kann man erreichen, dass die Gabe von Schmerzmitteln deutlich reduziert oder sogar ganz eingestellt werden kann. Weitere Anwendungsmöglichkeiten der Akupunktur sind z.B.:
Folgender Mythos zur Entstehung der Akupunktur wird berichtet:
"Ein Krieger hatte sich beim Kampf eine große offene Wunde zugezogen. Zusätzlich zu dieser Verletzung wurde er noch von einem Pfeil getroffen. Als man bemerkte, dass die offene Wunde aufgrund des Pfeileinstichs außerordentlich schnell heilte, erkannte man den Zusammenhang und die Akupunktur war geboren."