Circa 4000 Jahre altes Heilverfahren aus China. Durch Einstechen von Akupunkturnadeln in spezielle Stellen des Körpers (Akupunkturpunkte) werden Erkrankungen von Organen oder deren Zusammenspiel untereinander behandelt. Die Akupunktur zählt als Teilbereich zur Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM).
Akupunkturnadeln können aus Gold, Silber oder Edelstahl gefertigt sein. Sie sind sehr fein und verursachen beim Einstechen keine wirkliche Verletzung sondern reizen lediglich den Akupunkturpunkt.
Jeder Akupunkturpunkt ist genau definiert, seine Bestimmung entspringt einer jahrtausendealten Tradition. Insgesamt kennt man etwa 360 empirisch festgelegte Punkte. Im wesentlichen unterscheidet man Akupunkturpunkte am Körper (sog. Körperpunkte) und an den Ohren (sog. Ohrpunkte). Die Ohrakupunktur und die Körperakupunktur sind als zwei separate Teilbereiche der Akupunktur anzusehen.
Die Auriculo-Therapie ist eine spezielle Form der Ohrakupunktur, die von dem französischen Arzt Paul Nogier entwickelt wurde.
Die Laser-Akupunktur ist eine moderne Variante der Akupunktur. Dieses Verfahren nutzt auch die Akupukturpunkte, jedoch werden diese nicht mit klassichen Akupukturnadeln sondern mit Hilfe von Laserstrahlen gereizt.
Der Name suggeriert, dass es sich hierbei auch um ein Akupunkturverfahren handelt, jedoch basiert die Elektroakupunktur auf einem anderen Verfahren. Durch die Messung des elektromagnetischen Widerstandes an bestimmten Hautpunkten soll eine Aussage über den Gesundheitszustand des Körpers bzw. der Organe getroffen werden. Ein bekannter Begriff aus diesem Bereich ist die sog. Elektrische Punktsuche. Hierbei sollen die Akupunkturpunkte mittels einer elektromagnetischen Messung lokalisiert werden.